Störungsmeldungen

Störungsmeldungen bitte telefonisch an:

 

Stefan Trungel

Tel.: 037468 / 4677 

08233 Schreiersgrün, Gartenstr. 10a

Ralf Reichenbach

Tel.: 037468 / 4197

Tel.: 0172 / 70 77 240 

08233 Schreiersgrün, Auerbacher Str. 48

 

 

Bitte informieren Sie uns sofort, wenn der Fernsehempfang oder Radioempfang ausfällt. Wir werden uns dann sofort um die Beseitigung der Havarie kümmern.

Bitte teilen Sie uns folgendes mit:

  • Name und Adresse des Meldenden
  • Beschreibung des Fehlers (also was geht nicht)
  • Tritt der Fehler auch in Ihrer Nachbarschaft auf (wenn ja, bei wem?)

Bevor Sie uns informieren, bitten wir Sie folgendes zu überprüfen:

  • Haben Sie im Haus überall Strom?
  • Hatten Sie im Haus einen Stromausfall in den letzten Stunden?
  • Haben Sie umgeräumt / gebaut und können dadurch möglicherweise Kabel beschädigt sein?
  • Sind Ihre Geräte ordnungsgemäß angeschlossen / ist auch kein Kabel locker?
  • Tritt bei Ihren Nachbarn der gleiche Effekt auf? Wenn ja, bei wem?
  • Wird in Ihrer Nähe gebaut? Wenn ja, wo?

Geschichte

Die Antennengemeinschaft Schreiersgrün ist ein Zusammenschluß der ehemaligen Antennengemeinschaften "Kuxenberg" und "Ober- Mitteldorf".

Die Antennengemeinschaft "Kuxenberg" wurde Anfang November 1983 im Pausenraum des VEB Damenblusen (heute Fa. Blusen-Seidel) gegründet. Maßgeblich waren daran Werner Mohr (erster Vorstandsvorsitzender), Christoph Seidel, Rudolph Fiedler, Klaus Selbmann, Gert Müller, Helmut Wutzler und Ralf Reichenbach beteiligt. Die Firma Ulrich Strobelt, damals frisch gegründet, stellte das technische know how.
Die Arbeiten zum Aufbau begannen Mitte November 1983. Die Kopfstation wurde im Gelände des VEB Hartsteinwerke errichtet. Als Mast wurde ein ausgedienter Elektromast genutzt, der entsprechend aufgearbeitet und umgeschweißt wurde. Da die Anlage als "Freilandanlage", also Übertage, konzipiert war, wurden die notwendigen Telegrafenmasten "beschafft" (ausrangierte Postmasten). Für die Kabelführung von Hausgiebel zu Hausgiel wurden die notwendigen Hülsen gemacht, die Löcher gebohrt und die Hülsen eingebaut. Parallel dazu wurden die Mitglieder geworben, die dann die ganzen Arbeiten in Eigeninitiatve durchführten. Die Firma Strobelt verkabelte dann alles, und Ende April 1984 konnten die ersten Bilder über die Kabelanlage empfangen werden. Damals waren 27 Haushalte angeschlossen, beginnend mit der Auerbacher Str. 17 bis zum Dorfausgang. Übertragen wurden DDR 1. Programm, DDR 2. Programm, (und trotz massiven Protesten seitens der SED Kreisleitung) ARD, ZDF und Bayern 3 sowie Hörfunk (UKW). Damit waren wir nach Dorfstadt die zweite funktionierende Antennengemeinschaft im damaligen Kreis Auerbach.

Aufbauend auf den Erfahrungen der Antennengemeinschaft "Kuxenberg" wurde im Februar 1984 die Antennengemeinschaft "Ober- Mitteldorf" gegründet. Maßgeblich waren daran Friedrich Pippig (erster Vorsitzender), Günter Seidel, Karl Demmler, Helmut Schuster und Christa Seidel beteiligt. Es wurde die bestehende Kopfstation genutzt, jedoch musste sie noch ausgebaut werden. Die Mitglieder bauten ein Verstärkerhäuschen am Fuße der Kopfstation. Die Masten wurden in Metallausführung hergestellt und gesetzt. Die Mauerhülsen wurden gebaut, die Durchführungen gebohrt. Auch hier geschah alles in freiwilliger Eigeninitiative der Mitglieder. Im Oktober 1984 waren dann auch die Fernsehprogramme und der Hörfunk (UKW) über die Anlage zu empfangen. Im Ober- Mitteldorf waren ca. 200 Haushalte angeschlossen.

1987 vereinigten sich die Antennengemeinschaft "Kuxenberg" und die Antennengemeinschaft "Ober- Mitteldorf" zur "Antennengemeinschaft Schreiersgrün". Da gleichzeitig RTL und kurz darauf SAT1 begannen, ihre Programme über Satellit auszustrahlen, wurde beschlossen, den Satellitenempfang zu ermöglichen. Dazu wurde eine "Schüssel" (Marke Eigenbau) und die Elektronik, die in der DDR nicht verfügbar war, "beschafft". Die Technik wurde in einer Nacht- und Nebelaktion von Schweinsburg geholt und nach einer Karrenzzeit von 2 Monaten dann montiert. Somit war dann auch im Herbst 1987 auch RTL empfangbar, kurz darauf auch SAT1.

1990, also kurz nach der Wende und in den "Wild-Ost" Zeiten, wurde dann die Anlage erdverkabelt. Dazu wurde mit der Telekom und der Erdgasfirma zusammengearbeitet. Besonders sei in diesem Zusammenhang Karl Demmler zu erwähnen, der sich sehr engagagiert für die Sache eingesetzt hat. Insgesamt wurden ca. 12 km Erdkabel verlegt, 14 Leitungsverstärker und rund 50 Hausanschlußverstärker installiert. In diesem Zusammenhang wurde auch die Kopfstation vom Gelände des Hartsteinwerkes ins Oberdorf auf das Gelände des Sägewerkes Hofer umgesetzt und ausgebaut. Mitte 1991 war die Aktion abgeschlossen, und es wurden dann insgesamt 27 Fernsehsender übertragen und diverse Hörfunkprogramme.

Ab 1993 wurde das Neubaugebiet Sonnenblick erschlossen. Dazu wurden Anschlüsse an jedes Grundstück gelegt, so dass die zukünftigen Besitzer in der Lage waren, ohne Probleme Mitglied der Antennengemienschaft zu werden und das Angebot der Antennengemeinschaft nutzen zu können. Die Koordination und Durchführung der Maßnahme lag in den Händen von Gottfried Petzold und Günter Janietz, die diese Aufgabe unter großen persönlichen Einsatz zum Erfolg führten. 1995 waren dann alle Grundstücke erschlossen und die ersten "Schreiersgrüner Neubürger" wurden mit Bildern beliefert.

Die Technik wurde kontinuierlich auf dem Laufenden gehalten. So wurde 1996 begonnen, erste digitale Programme zu übertragen (Premiere). 2001 kamen dann noch die digitalen Programme von ADR und ZDF hinzu, 2003 weitere digtale Programme. Parallel dazu wurden einige digitale Programme (ARD Festival, ORF, MTV, u.a.) analog umgesetzt, so dass sie auch von Mitgliedern, die keinen digital/analog Umsetzer (Receiver) haben, gesehen werden können.
Ab 2008 werden die Programme, die analog wegeschaltet wurden von der Antennengemeinschaft analog umgesetzt. (z.B. alle öffentlich - rechtlichen Programme). Damit ist ein Neukauf eines TV Gerätes oder eines DVB-T Receivers überflüssig.

Ab 2009 werden HD Programme (hochauflösendes Fernsehen) übertragen.

Ab 2011 werden die privaten hochauflösenden Programme (HD+) übertragen. Im Mai 2011 erfolgte ein Bankwechsel. Wir sind nunmehr bei der Volksbank, da die Bedingungen (kostenlose Kontoführung) für uns besser sind. Ab Oktober 2011 werden 3D Programme übertragen.

Am 20.04.2012 erfolgt auf Grund der Abschaltung der analogen Satellitenprogramme eine Umstellung der Anlage. Es werden 9 Programme von digital auf analog umgesetzt und es kommen weitere 8 frei empfangbare HD Programme hinzu.

Ab 2015 war die komplette Umstellung auf die 800 MHz Technik im gesamten Netz vollzogen. Es werden nun alle öffentlich rechtlichen Programme in HD übertragen. Ebenso werden die die privaten HD Programme übertragen (HD+) und die HD Programme von Sky. Alle anderen Programme werden in SD übertragen. Es werden 6 Programme analog übertragen, darunter auch die gesetzlich vorgeschrieben. (u.a. BBC World). Ebenso werden ca. 80 Radioprogramme digital übertragen.

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© Ralf Reichenbach